Die gesetzlich geregelte Organhaftung kann für Makler schnell zum Boomerang werden: Wer Geschäftsführer, Vorstände oder Aufsichtsräte zu seinen Kunden zählt, sollte als Makler genau auf deren Haftungsrisiken vorbereitet sein. Denn Eine Unternehmens-D&O reicht häufig nicht aus, um diesen exklusiven Kundenkreis zu schützen.

Wurde ein Kunde falsch oder unzureichend beraten, kann sich der Vermittler ganz schnell selbst Schadenersatzforderungen ausgesetzt sehen. Rückendeckung kommt vom Gesetzgeber, der die Maklerschaft verpflichtet, aktiv nachzufragen. Das bedeutet, dass ein nicht beratendes Risiko auf den Makler zurückfällt, wenn beispielsweise ein angestellter Geschäftsführer vom eigenen Unternehmen in Anspruch genommen wird. Darauf muss ein Makler seine Kunden vorbereiten. Worum es genau geht, erklärt das Video.1