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Organhaftung

einfach entscheiden

Scheitern ist Teil des persönlichen Bildungswegs – dieses Ideal einer modernen Fehlerkultur zählt im Geschäftsleben nur wenig. Jeder Zweite verbindet mit beruflichen Fehlschlägen vor allem negative Gefühle. Nicht ganz zu Unrecht: In den letzten Jahren sehen sich Manager wegen der in Deutschland besonders strengen Vorschriften zur Organhaftung einer wahren Klagewelle ausgesetzt. Viele stehen nach so einer Erfahrung vor dem finanziellen Ruin.

Die gesetzlich geregelte Organhaftung (§ 43 GmbHG, § 93 AktG) schreckt ab: Wer an der Spitze eines Unternehmens steht und dabei einen Fehler macht, setzt dabei in unbegrenzter Höhe sein gesamtes Privatvermögen aufs Spiel. 1997 hat etwa der Bundesgerichtshof entschieden, dass der ehemalige Finanzvorstand eines Rechtsschutzversicherers wegen unerlaubter Transaktionen für viereinhalb Jahre ins Gefängnis muss und umgerechnet 28 Millionen Euro Schadenersatz an seinen Arbeitgeber zu zahlen hat.

Organhaftung in Deutschland weitet sich aus

Dieses Grundsatzurteil zeigt: auch Aufsichtsräte machen sich haftbar, wenn sie fällige Ansprüche der eigenen Gesellschaft gegen die Chefetage nicht geltend machen und damit einen zuvor erlittenen Vermögensschaden hinnehmen. 2002 hat der Gesetzgeber nochmals nachgelegt und ein verbindliches Regelwerk für gute Unternehmensführung verabschiedet (Corporate Governance Codex). Seit 2005 existiert zudem die Aktionärsklage, die neben Anteilseignern auch Insolvenzverwaltern erlaubt, Schadenersatzforderungen gegen die Firmenspitze geltend zu machen.

Angestellte Geschäftsführer einer GmbH haften ebenfalls für Vermögensschäden, die auf eine Pflichtverletzung zurückgehen. Das Problem: Ob Vorstand oder Geschäftsführer – Manager müssen sich von sämtlichen Vorwürfen freibeweisen. Diese Beweislastumkehr zwingt Betroffene, sich gegen behauptete Verstöße gegebenenfalls auch vor Gericht zu wehren. Gleichzeitig schwillt der gesetzliche Pflichten- und Überwachungskatalog immer weiter an: Die Organhaftung, die Unternehmen und Arbeitsplätze schützen soll, entwickelt sich zu einem unkalkulierbaren Existenzrisiko für verantwortliche Führungskräfte.

Von der Manager-Versicherung zum D&O-Service

Seit mehr als 20 Jahren bietet die VOV auf diese Bedrohung die richtige Antwort: Eine Manager-Versicherung (D&O), die sowohl Unternehmen für die Entscheider im eigenen Haus abschließen können als auch Manager, die sich selbst absichern und im Ernstfall über eine nur für sie allein bereitstehende Deckungssumme verfügen wollen. D&O-Versicherungen von VOV stehen für größtmögliche Sicherheit und leisten einen aktiven Beitrag zum Vermögensschutz von Entscheidern. Doch es gibt eine Fußangel: klassische Versicherungsverträge setzen voraus, dass das Kind zunächst in den Brunnen fällt, bevor die Hilfeleistung kommt.

Firmenlenkern, die einfach entscheiden wollen, reicht das nicht. Anders als beispielsweise bei einem Verkehrsunfall fallen Schadenereignis und Inanspruchnahme zeitlich teils weit auseinander. Das mulmige Gefühl, in einer Aufsichtsratssitzung, vor einer wichtigen Entscheidung oder während eines Telefongesprächs, kann sich noch viele Jahre später zu einem waschechten Fall von Organhaftung auswachsen. Das ist gefährlich, vor allem angesichts der zunehmenden Regelungsdichte weltweit und teils widersprüchlichen Vorschriften. Guter Rat zur richtigen Zeit ist in solchen Situationen Gold wert.

VOV: einfach entscheiden

Entscheider können nicht überall sein. Das ist die Wahrheit in einer globalisierten und künftig verstärkt auch vernetzten Welt. Deshalb muss eine gute Versicherung künftig mehr leisten, als nur ein Sicherheitsnetz für den Drahtseilakt zu spannen. VOV will verhindern, dass Manager überhaupt erst das Gleichgewicht verlieren. Einfach entscheiden, ohne Angst, souverän. Was ist gemeint? Wer ehrlich in sich hört, wird bestätigen: Entscheidungen sollen für eine lange Zeit richtig sein und trotzdem schnell gefällt werden. Ein Widerspruch.

Tatsächlich zeigen Studien, dass trotz bestmöglicher Vorbereitung zusätzlich ein Drittel der ursprünglich für eine Entscheidung veranschlagten Zeit durch Abstimmungsrunden verlorengeht. In einem agilen Marktumfeld, das geprägt ist von kurzlebigen Innovationszyklen und technologischer Disruption, entwickelt sich diese Zurückhaltung zu einem existenzbedrohlichen Wettbewerbsnachteil. Die Lähmung des eigenen Unternehmens nimmt bei steigender Komplexität und immer unabsehbareren Entscheidungsfolgen weiter zu. Darunter leidet besonders die Keimzelle des gesellschaftlichen Wohlstands in vielen Ländern: der Mittelstand.

VOV setzt deshalb auf D&O-Services vor einem Schadenfall und auf Managementdienste rund um das anspruchsvolle Thema Organhaftung. In mehr als 20 Jahren Firmengeschichte hat VOV zuerst Entscheider sicher gemacht – jetzt gilt:

Organhaftung: einfach entscheiden - mit einer VOV Manager-Versicherung

Manager-Versicherungen

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Dienstleistungen für einfaches Entscheiden.

D&O-Wissen

Eigene Haftungsrisiken richtig einschätzen.

Einfach entscheiden?

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