DIN 77230

Seit 18. Januar 2019 gilt die DIN 77230. Die "Basis-Finanzanalyse" erleichtert Vermittlern jetzt, Lebensrisiken objektiv zu identifizieren und Kunden passgenau zu beraten. Erstmals fällt dabei auch ein Schlaglicht auf finanzielle Risiken, die sich für berufstätige Kunden in Organstellungen ergeben. Das müssen Sie wissen...

Unbegrenzte Haftung

Manager in Deutschland haften unbegrenzt mit ihrem gesamten Privatvermögen, falls sie eine Pflichtverletzung begehen und daraus ein Schaden für das Unternehmen entsteht.

Umgekehrte Beweislast

Anders als viele glauben, müssen Manager den Vorwurf, eine Pflichtverletzung begangen und so einen Schaden verursacht zu haben, gegenüber dem Unternehmen entkräften.

Bestehende Deckungslücken

Klassische Versicherungen wie die private Haftpflicht oder Privatrechtsschutz greifen bei Managern nicht, weil berufliche Risiken regelmäßig ausgeschlossen sind und damit nicht gedeckt.

Unsichere Unternehmensdeckung

Manager, die durch eine vom Unternehmen abgeschlossene D&O-Versicherung geschützt sind, müssen sich die Versicherungssumme teilen und Verträge kaum kontrollieren.

Zunehmende Haftungsrisiken

Löchriger Managerschutz

Wie mögliche Ansprüche gegen die Manager eines Unternehmens entstehen.

Ansprüche von Insolvenzverwaltern
57%
Dienstvertragliche Auseinandersetzungen
44%
Unternehmensschaden durch Kalkulationsfehler
33%
Nichtbeachtung von Compliance-Vorschriften
28%
Ansprüche im Zusammenhang mit Übernahmen und Fusionen
26%
66 %

Anteil angestellter GmbH-Geschäftsführer in Deutschland, die keine persönliche D&O-Versicherung haben.

33 %

Anteil angestellter GmbH-Geschäftsführern in Deutschland, die nur über eine Unternehmensdeckung verfügen.

Quelle: Studie Managerhaftung, VOV 2017

DIN 77230

Was Vermittler wissen sollten

Die DIN 77230 ermittelt mit der „Basis-Finanzanalyse“ für Privathaushalte individuelle Bedarfe, um Kunden gegen ihre Lebensrisiken besser abzusichern.

Die Analyse erfolgt unabhängig und nach einem einheitlichen Muster, damit Kunden möglichst objektiv nachvollziehen können, welche Vorsorgelücken für den Ernstfall bestehen.

Eine DIN-konforme Beratung orientiert sich an 42 Themenfeldern, um das Risiko- und Bedarfsprofil für die privaten Finanzen zu erstellen.

Keine. Die Norm hilft dabei, Vorsorgelücken zu erkennen, für die Vermittler anschließend die richtigen Produkte empfehlen.

Die Norm gilt für alle Vermittler, die mit einer DIN-konformen Beratung werben oder sich danach zertifizieren lassen wollen.

Die DIN 77230 gilt als „Beweis des ersten Anscheins“, wenn es darum geht zu entscheiden, ob eine Beratung fachgerecht stattgefunden hat oder nicht.

In der „Basis-Finanzanalyse“ wird nach Haftungsrisiken aus einer Organstellung gefragt. Bislang sind solche Gefahren häufig nur im Unternehmenskontext erfasst worden.

Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte üben ihre Funktionen in einer Organstellung aus. Das gilt auch für Vorstände von Vereinen, Stiftungen oder Genossenschaften.

Die Organhaftung, die sich aus einer Mitgliedschaft in einem Vorstand ergibt, trifft auch ehrenamtlich tätige Personen.

Wer einen Kunden in einer Organstellung berät, sollte eine persönliche D&O-Versicherung empfehlen, die allein dem individuellen Schutz der versicherten Person dient.

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Füllen Sie gemeinsam mit dem Kunden wahrheitsgemäß den Fragebogen aus.

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